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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Dienstag
17.Okt 2017
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Die leckerste Art Natur zu schützen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Montag, 9. Juni 2014

ImageDas Schäferfest in Übermatzhofen wurde nach einem sehr lebhaften Gottesdienst von Bergpfarrer Stefan Schleicher am Pfingstsonntag eröffnet. Grußworte unterstreichen die Bedeutung von Hüteschäferei und Landschaftspflege. Neue Sparkassenchefin überbringt Scheck. Stadtkapelle Pappenheim bietet gepflegte musikalische Unterhaltung.
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„Der Konsum einheimischer Produkte ist die leckerste Art Natur und Landschaft zu schützen,“ betonte Landrat Gerhard Wägemann in seiner Eröffnungsrede für das Schäferfest in Übermatzhofen. Es ist lange her, dass diese Gemeinschaftsveranstaltung an Pfingsten ins Leben gerufen wurde und es war von den Veranstaltern nicht zu erfahren das wievielte Schäferfest am Pfingstsonntag 2014 in Übermatzhofen stattfand.
Ganz egal, denn ein denkwürdiges Fest war es allemal. Da war zunächst das Wetter, von dem die Meteorologen berichtet haben, dass 2014 das, was die Temperaturen angeht, das heißeste Pfingstfest seit 50 Jahren gefeiert werden kann. Eine weitere Besonderheit war der Eröffungsgottesdienst, den Bergpfarrer Stefan Schleicher diesmal im Stil eines Entertainers mit Showelementen gestaltet hat. Bei seinem Gottesdienst hielt sich Pfarrer Schleicher zwar eng an die Botschaft vom guten Hirten, der in hohem Maße für das Wohlergehen der Herde verantwortlich ist. Allerdings nahm auch die Herde – in diesem Falle die Schafe, einen breiten Raum in seiner einfallsreichen Gottesdienstgestaltung ein. So war es nicht nur, dass die Gemeinde wie eine Schafherde zu blöken und wie eine Herde unkoordiniert durcheinander zu laufen hatte, es wurden unter anderem auch die Fragen beleuchtet, was ein Schaf braucht und was die Schafe glücklich macht. Diese Fragen Imagekonnten die Hüteschäfer Erich Neulingen und Alfred Eichhorn im Dialog mit Pfarrer Schleicher schnell beantworten, die zum Gottesdienst mit der Vereinsfahne der Hüteschäfer im Naturpark Altmühltal aufgezogen waren. Nur der Aufforderung den Banknachbarn bei geschlossenen Augen herumzuführen, wollte die Herde der Gottesdienstbesucher nicht folgen und so musste Bürgermeister Sinn herhalten, dessen Führung sich Pfarrer Schleicher dann bei geschlossenen Augen bedingungslos anvertraute. Ein bemerkenswert erfrischender  Gottesdienst, das auch Landrat Gerhard Wägemann in seiner Eröffnungsrede zum Schäferfest in Übermatzhofen anmerkte. Bei dieser begrüßte er neben Gräfin Ursula zu Pappenheim auch Alexander Küßwetter, Bürgermeister Uwe Sinn, den örtlichen Stadtrat Herbert Halbmeyer und Mörnsheims Bürgermeistger Richard Mittl. Dem scheidenden Leiter der Sparkasse Pappenheim, Martin Bengel und seiner Nachfolgerin Julia Weißlein galt sein Gruß, genauso wie der Lammkönigin Katharina Eichhorn und dem Chef des Landschaftspflegeverbandes Klaus Fackler. Deutlich unterstrich Landrat Wägemann die Bedeutung der Hüteschäfer im Zusammenwirken mit dem Landschaftspflegeverband, die Garanten dafür sind, dass mit der Kulturlandschaft Wacholderheide und Magerrasengebieten, der Reiz der Region zum einen als hoher Wert für die Tourismusbranche erhalten und zum anderen den Erhalt seltener und geschützter Tier- und Pflanzenarten garantieren. Wägemann unterstrich den
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Natur- und Landschaftspflege in konzentrierter Form
hohen Qualitätsstandart der Produkte aus dem Naturpark Altmühltal und verwies dabei insbesondere auf das Qualitätssiegel Altmühltaler Lamm. Seine Zuhörer – die Festbesucher -  forderte er zum Verzehr dieser Produkte auf, weil wie der Landrat betonte, das die leckerste Art sei Natur und Landschaft zu schützen.
Den gleichen Tenor hatten auch die Grußworte von Bezirksrat Alexander Küßwetter, dem Leiter des Landschaftspflegeverbandes Klaus Fackler und Bürgermeister Uwe Sinn. Dieser konnte allerdings mit Julia Weißlein ein neues Gesicht für Pappenheim vorstellen. Nachdem Martin Bengel von der Sparkassenfiliale in Pappenheim nach Pleinfeld wechselt, wird Julia Weißlein künftig als Leiterin die Filiale der Pappenheimer Sparkassenfiliale führen. Um gleich mit ihrem Amtsantritt ein positives Zeichen zu setzen, hatte sie zur finanziellen Unterstützung der Arbeit des Landschaftspflegeverbandes einen Scheck mitgebracht, der gleich an Ort und Stelle übergeben wurde.

Bei einem Rundgang über den Schäfermarkt konnten sich die Ehrengäste vom regionalen Angebot selbst überzeugen. Bei dem Markt, der für die ganze Familie etwas zu bieten hatte waren die Stände für den Verzehr wie immer die am häufigsten besucht. Neben Kinderecke und einem Informationsstand des Landschaftspflegeverbandes, zeigte ein Korbflechter seine Kunst und an mehreren Ständen wurde regionales Kunsthandwerk Imageverschiedenster Art angeboten. Überall hielt die Prominentenrunde einen kleinen Plausch und praktizierte dann am Schnapsstand der Zimmerner Brennerei Engeler durch zurückhaltenden Verzehr auch noch aktiven Natur- und Landschaftsschutz.
Ein ganz besonderer Publikumsmagnet war die Schafschur, die zu mehreren Terminen am Stand des Landschaftspflegeverbandes gezeigt und auch fachkundig erläutert wurde.

In einem geräumigen Zelt beim Sportheim des Sportvereins Übermatzhofen wurde den vielen Gästen des Schäferfestes Speis und Trank und in den Nachmittagsstunden auch Kaffee und Kuchen angeboten. In der Stunde zwischen 15:00 Und 16:00 Uhr gönnten die Veranstalter ihren Gästen mit einem Platzkonzert der Stadtkapelle Pappenheim ein besonders musikalisches Vergnügen. Das Pappenheimer Stadtensemble spielte mit munteren Stücken und zünftigen Märschen zum Nachmittagskaffe auf und zeigte sich einmal mehr als ein musikalisches Aushängeschild Pappenheims.
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