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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Dienstag
17.Okt 2017
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Aktionswoche Radfahr- und Fahrradsicherheit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Mitteilung PI Treuchtlingen   
Samstag, 31. Mai 2014

ImageIn der Woche vom 02.06.2014 bis 06.06.2014 führt die Polizeiinspektion Treuchtlingen eine Aktionswoche mit dem Themenschwerpunkt  „Rund ums Fahrrad“ durch.  Im Vordergrund soll die Verhaltensprävention nicht die Repression stehen.

ImageDie Frage, ob es notwendig ist, gezielte Aktionen zum Thema „Fahrrad“ durchzuführen, muss mit einem eindeutigen „Ja“  beantwortet werden.  In den letzten Jahren ist der Radverkehr stetig gestiegen. Immer mehr Menschen sind schon allein aus ökologischen Gründen mit dem Fahrrad unterwegs. Zudem hat sich das Sport- und Freizeitverhalten der Bevölkerung dahingehend geändert, dass viele das Fahrrad wieder neu entdeckt haben. Leider mehren sich mit dem zunehmenden Gebrauch des Rades und den gestiegenen Kilometerleistungen auch die Radfahrunfälle. Aufgrund der Tatsache, dass Radler kein schützendes Blech um sich haben, ziehen diese Unfälle oft schwere Verletzungen oder gar den Tod des Beteiligten nach sich. Für unseren Bereich kommt noch ein gut ausgebautes und somit stark frequentiertes Radwegenetz hinzu, das viele Radler anzieht.

Für den Dienstbereich der PI Treuchtlingen mussten im Jahr 2013 10 Verkehrsunfälle mit Radfahrern aufgenommen werden, bei denen  10 Radler zum Teil schwer verletzt wurden. Leider wurde bei einem tragischen Unfallgeschehen auch ein Radfahrer getötet.

Den Zweiradfahrern sollen  in der Aktionswoche Gefahren aufgezeigt werden, die sie durch bestimmte Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Fahren ohne Licht, „Geisterradeln“ oder mangelnde Verkehrssicherheit des Rades,  für sich und auch andere Verkehrsteilnehmer heraufbeschwören können.  Es soll Imageeine Sensibilisierung für die Gefahren im Straßenverkehr herbeigeführt werden. Außerdem werden den Radfahrern Tipps und Hinweise gegeben, was ein verkehrssicheres Fahrrad alles braucht und wie man die zum Teil sehr teueren Zweiräder sichern kann. Neben der Fahrradausrüstung ist auch die reflektierende Kleidung des  Fahrers ein Thema. Schließlich rät die Polizei auch zum Tragen eines Fahrradhelmes, der zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, aber Leben retten kann. In diesem Zusammenhang kann man sich einmal vor Augen führen, dass ein Sturz vom Fahrrad bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h in etwa einer Fallhöhe aus 4 Metern entspricht. Ohne einen geeigneten Helm können für den Radfahrer schwerste Verletzungen mit bleibenden Schäden entstehen oder gar der Tod des Radlers die Folge sein.

Während der ganzen Woche, vor allem aber am Schwerpunkttag, Donnerstag, 05.06.2014, im Zeitraum von ca. 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr,
werden gezielte Kontrollen von Radlern durchgeführt.  Hierbei werden auch die radfahrenden Schülerinnen und Schüler in die Aktion mit einbezogen. Unterstützt wird die PI Treuchtlingen von Kolleginnen und Kollegen des 7. Ausbildungsseminars der Bereitschaftspolizei Eichstätt. Für die Dienstanfänger bietet dies eine gute Gelegenheit ihr theoretisches Wissen aus dem Bereich „Kommunikation und Konfliktbewältigung“ in Gesprächen mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern anzuwenden – für die jungen Ordnungshüter eine einmalige Gelegenheit Passanten auf der Straße anzusprechen, sich mit ihnen zu unterhalten oder zu diskutieren. Sie sollen dabei lernen, dem Bürger gegenüber kompetent aufzutreten und polizeiliche Konfliktsituationen möglichst immer mit kommunikativen Mitteln zu lösen.
Image Ein weiterer Aspekt ist die Bekämpfung der Fahrraddiebstähle. Im Bereich der PI Treuchtlingen wurden im Jahr 2013  sechzehn, zum Teil  sehr hochwertige, Fahrräder entwendet. Wie kann ich mich vor dem Diebstahl meines Rades schützen ? Was kann ich tun, um es Fahrraddieben möglichst schwer zu machen ?  Was kann ich im Vorfeld machen, um bei einem Diebstahl zu helfen, dass der Täter später leichter ermittelt werden kann? Auch diese Fragen werden angesprochen beziehungsweise erörtert.

Die Polizei empfiehlt den sog. „Fahrradpass“, in den der Besitzer die Fahrraddaten, besondere Merkmale, vor allem aber die Fahrradrahmennummer, eintragen kann, um  diese Daten bei einem Diebstahl schnell und umfassend parat zu haben und die Fahndung zu unterstützen.  Außerdem kann man bei der Polizei sein Fahrrad in eine so genannte „Fahrradhalterdatei“ eintragen lassen. Dies hat zur Folge, dass die Polizei bei einem Diebstahl die notwendigen Daten sofort und zuverlässig zur Verfügung hat. Einzige Voraussetzung für die Registrierung in der Datei ist ein Eigentumsnachweis für das Fahrrad,  zum Beispiel die Kaufrechnung, sowie eine Individualnummer des Fahrrades.

Wie bereits anfangs erwähnt soll bei der Aktion die Prävention und nicht die Repression im Vordergrund stehen. Die Zweiradfahrer, vor allem die Jugendlichen, sollen ein Gespür dafür bekommen, was ein Fahrrad alles braucht und wie man sich verhält, um evtl. Gefahren zu minimieren.

 
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