Passwort vergessen?
  • Narrow screen resolution
  • Wide screen resolution
  • Auto width resolution
  • Increase font size
  • Decrease font size
  • Default font size
Einstellungen

Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Donnerstag
25.Mai 2017
Startseite arrow Gesellschaft & Kultur arrow Europäisches Haus Pappenheim arrow Frankenstein-Mythen im EHP aufgeklärt
Frankenstein-Mythen im EHP aufgeklärt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Mittwoch, 11. Dezember 2013

ImageDass Europäer bei Frankenstein an ein hässliches böses Monster denken, verdanken sie Hollywood. Dass Besucher des Europäischen Hauses Pappenheim (EHP) es nun besser wissen, verdanken sie Dr. Bea Klüsener.

ImageSie ist an der Universität Eichstätt in den Bereichen Englische Literaturwissenschaft und Europastudien tätig und setzte im EHP einige Ansichten zum Thema ins rechte Licht. Dazu gehört zunächst einmal, dass Frankenstein der Name des Schöpfers ist und nicht des Monsters selbst und dass diese Figuren auf einen englischen Roman des frühen 19. Jahrhunderts zurückgehen, geschrieben von einer jungen Dame names Mary Shelley. Dazu vermittelte Bea Klüsener einen Eindruck von der damaligen Zeit. Spätere Filme, Fernsehserien und Bücher, die das Frankenstein-Thema verarbeiteten, stellten gerne Dinge ins Zentrum, die im Roman eher eine untergeordnete Rolle spielen. Viele Nachfolger des Frankenstein-Romans vernachlässigen zudem in der Regel auch die Vielschichtigkeit der Erzählung – oder es bleibt nur noch die Hässlichkeit des Monsters in Erinnerung. Im Original ist beispielsweise das Monster nicht nur böse, sondern zeigt auch Mitleid erregende Seiten. Äußere Hässlichkeit kann mit innerer Schönheit verbunden sein. Auch ist der Roman ist eine Beschäftigung mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätzen und mit der Frage, was ein Wissenschaftler tun darf. EHP-Botschafterin Bea Klüsener veranschaulichte all dies mit Zitaten, Bilder, Videoausschnitten, Büchern und Spielfiguren. Die Zuschauer, die teilweise sogar aus dem Nachbarlandkreis Donau-Ries kamen, dankten es ihr mit viel Applaus.
 
< zurück   weiter >
Advertisement