Auf den Spuren der Pappenheimer
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Samstag, 3. Dezember 2005

Image Eine rund 40-köpfige Reisegruppe aus Pappenheim und vielen anderen Landkreisgemeinden hat Renate Prusakow am vergangen Freitag auf den Spuren der Pappenheimer Nach Regensburg geführt. Beim immerwährenden Reichstag zu Regensburg von 1667 bis 1806 hatten nämlich die Pappenheimer Reichserbmarschälle ...

Image eine bedeutende Rolle zu spielen. Als die Innenminister der damaligen Zeit waren sie für den Schutz des Kaisers, die Sicherheit und Sauberkeit der Reichsstädte zuständig und haben sich in dieser Eigenschaft in der deutschen Geschichte einen Namen verschafft. Zudem sind im 18. Jahrhundert viele jüdische Familien von Pappenheim nach Regensburg umgezogen, weil dort in der Großen Stadt wo die Stände tagten schon damals bessere Geschäfte zu machen waren als in Pappenheim.
Die heutigen Pappenheimer jedenfalls sind von den beiden Gästeführern auf das Freundlichste empfangen und das Beste über die Stadt Image Regensburg und die Spuren der Pappenheimer unterrichtet worden. Der Dom, sozusagen die vormalige „Hauskirche“ von Papst Benedikt , der Reichstag, das Rathaus die Steinerne Brücke und viele andere Sehenswürdigkeiten der Stadt wurden besichtigt, bevor man sich in der warmen Wirtsstube der Brauerei Kneitinger bei einem deftigen Mittagessen aufwärmte.
Das Nachmittagsprogramm führte die Reisegruppe zum Schloss des Fürstenhauses Thurn und Taxis. Nach einer Schlossbesichtigung wurde noch der Weihnachtsmarkt am Schoss besucht. Dieser Weihnachtsmarkt zeichnet sich dadurch aus, dass Kunst und Handwerk im Vordergrund stehen. An den Pappenheimer Pfingstmarkt habe dieser Markt viele Mitreisende erinnert. Den Weihnachtsmarkt am Regensburger Schloss gibt es schon mehrere Jahre. Den Antrag auf Wiederholung des Pfingstmarktes hat der Pappenheimer Stadtrat am Donnerstag, den 20. Januar 2005, gegen 20:15 Uhr mit 17: 0 Stimmen abgelehnt und damit aus der Innovationspalette des Straßenmuseums entfernt.