Freizeit & Sport
Privileg. Schützen
Positive Bilanz bei den Schützen | Positive Bilanz bei den Schützen |
|
|
|
| Geschrieben von Pappenheimer Skribent | |
| Montag, 14. April 2008 | |
Neuwahlen in der Vorstandschaft, zahlreiche Ehrungen und eine positive
Bilanz der Vereinsaktivitäten gab es bei der Jahreshauptversammlung des
Pappenheimer Schützenvereins. Bürgermeister hebt das gesellschaftliche
Engagement des Vereins hervor.
Robert Deffner ist bei der Jahreshauptversammlung zum zweiten Schützenmeister der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim gewählt worden. Wie es die Statuten des Vereins vorschreiben fand in diesem Jahr die Neuwahl des 2. und 4. Schützenmeisters statt. Nachdem Franz Kienzle, der sich als 2. Schützenmeister 14 Jahre verdient gemacht hatte, dieses Amt in jüngere Hände übergeben wollte, wählten die rund 50 Schützenschwestern und Schützenbrüder Robert Deffner einstimmig zu seinem Nachfolger. Heinz Baier wurde bei der geheimen Wahl als 4. Schützenmeister einstimmig in seinem Amt bestätigt.
„Obwohl es ein ruhiges Jahr für den Verein war, war doch allerhand geboten“ führte der 1. Schützenmeister Werner Schütz in seinem Jahresrückblick aus. Dabei wurde deutlich, dass es im Verein der Pappenheimer Schützengesellschaft neben den Erfolgen im Schießsport auch um das gesellige Beisammensein geht und auch darum, sich an den großen Veranstaltungen in Pappenheim zu beteiligen. So hat sich die privilegierte Schützengesellschaft 1491 im vergangenen Vereinsjahr unter anderem am mittelalterlichen Markttreiben anlässlich des Ritterturniers auf der
Burg, am historischen Fest und am Michaelimarkt eingebracht. Unter der Rubrik Vereinsveranstaltungen erinnerte der erste Schützenmeister Werner Schütz an den Tag der offenen Tür anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Schützenhauses, das Volksfestschießen, an das Vogel- und das Strohschießen. Auch das vom Verein angebotene Kinder- und Jugendschießen im Rahmen des Ferienprogramms war gut besucht. Natürlich waren das Königsschießen und die Proklamation der Majestäten wieder die Höhepunkte des Vereinsjahres. Und auch das Vogelschießen beim Patenverein der Eißendorfer Schützen in Hamburg Harburg war wieder ein besonderes Ereignis im Vereinsjahr.
Aber die zahlreichen Vereinsveranstaltungen im Schützenhaus könnten in der geschilderten Form nicht stattfinden, betonte Schütz, wenn sich Gerhild und Heinz Baier nicht so sehr um die Bewirtschaftung des Vereinsheims bemühen würden. Ob es um die Organisation und die Vorbereitungen großer Feste, die Beschaffung der Mittwochsbrotzeit, die Verwaltung der Schießutensilien oder auch um die Reinigung der Schießstände geht, die beiden haben alles fest im Griff und vieles würde nicht geschehen bei den Pappenheimer Schützen, wenn die beiden es nicht organisieren und durchführen würden. Deshalb erhielten Sie auch vom 1. Schützenmeister einer kleine Anerkennung in Form eines Kuverts und eines Blumenstraußes.
Bei der Präsentation eines sehr anschaulich und detailliert aufbereiteten Kassenberichts konnten sich die gut 50 Versammlungsteilnehmer unter denen sich auch der 1. Bürgermeister Peter Krauß, 3. Bürgermeister Alex Lämmerer, Stadtrat Günther Kleber, sowie Ehrenmitglied Josef Schiele befanden, einen Einblick in die finanzielle Situation des Vereins gewinnen. 3. Schützenmeisterin und Kassenwartin Monika Baier zeigte dabei auf, dass sich die Haupteinnahmen des Vereins aus den Mitgliederbeiträgen und den Einnahmen aus der Bewirtschaftung des Vereinsheimes zusammensetzen. Auf der Ausgabenseite schlugen die Beschaffung der Preise, Bestgaben und Ehrenscheiben am stärksten zu Buche.
Dass bei den 161 Mitgliedern des Privilegierten Schützengesellschaft1491 Pappenheim beachtliche Schießleistungen erbracht wurden zeigte sich deutlich beim Vortrag des Sportberichts. Im Rundenwettkampf des laufenden Jahres konnte die 1. Mannschaft in der A-Klasse mit einem Ringdurchschnitt von 1449,8 den 3. Platz belegen. Die 2. Mannschaft, die in der B-Klasse startete konnte mit 1405,8 Ringen einen 6. Platz belegen. Mit einem 3.Platz schloss die Luftpistolenmannschaft (1321,0 Ringdurchschnitt) ab.
An der Gaumeisterschaft 2007 nahmen 17 Schießsportlerinnen und Schießsportler aus dem Pappenheimer Schützenverein teil. Und im Jahr 2008 konnten sich gar 22 Teilnehmer qualifizieren.
Das Königspaar des Vereins Bärbel Kießlinger und Dieter Felsner konnten durch ihre überragenden Schießleistungen die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaft erreichen.
Natürlich gab es bei der Jahreshauptversammlung auch Auszeichnungen und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. So ehrt der Bayerische Sportschützenbund seine Mitglieder für 25 jährige und 60-jährige Zugehörigkeit mit einer Urkunde und eine Ehrennadel. Rudi Biber wurde in Abwesenheit die Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft zuteil. Urkunde und Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erheilten
Susanne Baier-Deffner, Robert Deffner, Friedrich Pfister jun. Rainer Wilke, Marcus Wurm, Frieder Edel, Monika Baier, Hartmut Hildebrand und Oliver Schütz.
Vereinsinterne Ehrungen wurden für 10-jährige Mitgliedschaft vergeben an Marc Schmidtkonz, Klaus Schellknecht, Andreas Haye und Karin Schellknecht.
Günther Kleber und Jochen Radegast erhielten eine Urkunde für 15 Jahre und Georg Strobl 20 Jahre Vereinstreue.
30 Jahre ist Hermann Deffner beim Verein und auf 35 Vereinsjahre können Hans Engeler, Walter Krebs, Klaus Peter, Erwin Willmitzer, Horst Strobl (Hamburg) zurückblicken.
Zusammen mit Ehrenschützenmeister Fritz Schröder hat Altbürgermeister Josef Nachtmann den Verein 45 Jahre lang die Treue gehalten und der langjährige Chef des Turnvereins Ottmar Rottler erhielt seine Urkunde für 55 Jahre Mitgliedschaft bei der Privilegierten Schützengesellschaft 1491 Pappenheim.
1. Bürgermeister Peter Krauß betonte in seinem Grußwort, dass er stets gerne bei den Schützen sei und deshalb auch nach seinem scheiden aus dem Bürgermeisteramt Mitglied beim Schützenverein bleiben werde. „Macht weiter so“ bestätigte Krauß dem Verein auf dem richtigen Weg zu sein. Besondere Würdigung fand in seinen Ausführungen, dass der Verein zu den Gruppierungen in Pappenheim gehöre, die sich bei den großen Veranstaltungen der Stadt stets mit viel Engagement einbringe und auch vereinsintern mit einer großen Zahl von verschiedenster Veranstaltungen auf sich aufmerksam mache. Dabei denke er an den Schützenzug anlässlich der Königsproklamation, bei dem er als Bürgermeister immer gerne mitmarschiert sei. Besonderes Lob aber erhielt der Verein für seine zahlreichen und ideenreichen Aktivitäten bei der Jugendarbeit.
|
| < zurück | weiter > |
|---|