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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Freitag
23.Jun 2017
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Historisches Stadtfest – Neuauflage geplant PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Matthias Geck   
Samstag, 2. Dezember 2006

Wie vom Skribenten kürzlich berichtet, wird es im Jahr 2007 ein historisches Fest in Pappenheim geben. Hierzu forderte Bürgermeister Peter Krauß die Ortsteilpolitiker überdeutlich auf, insbesondere die Jugendgruppen zur Teilnahme zu bewegen. Gegenüber dem Weißenburger Tagblatt verdeutlichte er seine Forderung erneut. Die ELJ Neudorf hat sich zu diesem Tehma in einen Leserbrief geäußert.
Leserbrief zum Artikel „Historisches Stadtfest – Neuauflage geplant“
im Weissenburger Tagblatt vom Mittwoch den 29.11.2006


Wir als eine in einem Pappenheimer Ortsteil ansässige Landjugendgruppe, lasen den letzten Absatz dieses Berichtes mit erschrecken. Herr Bgm. Krauß fordert von den Landjugendgruppen aus der Pappenheimer Umgebung tatkräftige Unterstützung bei der Neuauflage des Historischen Stadtfestes im Jahre 2007. Von den bisher stattgefundenen Versammlungen der Vereine diesbezüglich (Juni 2006 und Oktober 2006) haben wir allerdings erst aus diesem Bericht erfahren!

Herr Bürgermeister Krauß kreidet den im Bericht genannten Landjugendgruppen sowohl verweigerte Mithilfe beim Historischen Stadtfest 2002 als auch mangelnde Planungshilfe für die Wiederauflage im Jahr 2007. - Und das obwohl die Stadt Pappenheim Zitat: „den LJ-Gruppen dauerhaft mit der kostenlosen Überlassung der Jugendräume entgegenkommt“

Allerdings müssen wir auch zum großen Teil selbst für den Unterhalt und die Renovierung des in einem städtischen Gebäude untergebrachten Jugendraums selbst aufkommen! Diese teilweise schon seit Jahrzehnten kostenlos zur Verfügung gestellten Jugendräume sparen aus unserer Sicht der Stadt Pappenheim die Übernahme des Zuschusses für einen 2. Streetworker der sich dann um die Jugendlichen in den Ortsteilen kümmert. In Pappenheim wurde unserem Wissen nach im ehemaligen Hofana Bürogebäude ein Jugendraum für Pappenheimer Jugendliche eingerichtet die von einem Streetworker betreut werden. Können sich diese Jugendlichen nicht selbst beschäftigen?
In der Ortsteilen klappt dieses doch auch. Eine LJ-Gruppe fördert aus unserer Sicht den Zusammenhalt unter den Jugendlichen und bereitet diese auf weitere wichtige Aufgaben in anderen Vereinen der Dorfgemeinschaft vor!

Unserer Meinung nach werden die Landjugendgruppen in diesem Bericht als untätige Jugendliche dargestellt die nur im kostenlos zur Verfügung gestellten Raum sitzen und die Zeit totschlagen. Lieber Herr Bürgermeister Krauß, lieber Stadträte, wie Ihnen Ihre Stadtratskollegen aus den Ortsteilen sicherlich bestätigen können, fördern die LJ-Gruppen zusammen mit den anderen Vereinen auf den Dörfern die oft gelobte Dorfgemeinschaft und bemühen sich auch altes Brauchtum zu pflegen bzw. wieder aufleben zu lassen.

Beispiel Maibaum: War es vor Jahren noch üblich den Maibaum von Hand bzw. mit einer Seilwinde aufzustellen, muss dieser jetzt teilweise – der Sicherheit wegen – mit einem Autokran aufgestellt werden. Bis vor einigen Jahren stellte die Stadt Pappenheim den Maibaum zur Verfügung, übernahm die Kosten für das Aufstellen mit dem Autokran. Mittlerweile muss die LJ-Gruppe sogar noch selbst für den Kran aufkommen. In unserem Fall teilen wir uns nun die anfallenden Kosten mit den drei anderen Vereinen. In Pappenheim wird der Baum von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes aus dem Wald geholt, im Bauhof vorbereitet, zum Marktplatz gebracht und von Kranunternehmen aufgestellt werden! Das alles zu lasten der Stadtkasse! Gibt es in Pappenheim nicht genügend Vereine die sich ohne weiteres um das Aufstellen des Baumes kümmern könnten und nicht nur wie bisher am fertigaufgestellten Bau ein Grillfest zu veranstalten?

Objektiv betrachtet kann man erahnen warum gerade auf den Ortsteilen die Bereitschaft der Vereine (und nicht nur die der ELJ-Gruppen) am historischen Stadtfest mitzuwirken sehr gering bzw. gar nicht vorhanden ist.


Matthias Geck /
ELJ – Ortsgruppe Neudorf
 
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