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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Donnerstag
17.Aug 2017
Bei Wörlein informiert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Samstag, 26. April 2014

Image Martin Kastler, CSU-Europaabgeordneter hat jetzt zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Manuel Westphal und Mitgliedern des CSU Ortsverbandes Pappenheim der Metzgerei Wörlein in Bieswang einen Besuch abgestattet. Firmenchef Friedrich Wörlein präsentiert sein Unternehmen und erörtert Themen der Europäischen Gesundheits- und Ernährungspolitik mit den politischen Gästen.
Image In Brüssel und StraßBurg macht Martin Kastler Politik für unsere Region – seine erste Priorität: Ein starkes Franken in Europa. So stellt sich der 39-jährige  CSU-Europapolitiker auf seiner Homepage vor. Im Vorfeld der Europawahlen hat Martin Kastler jetzt zusammen mit Manuel Westphal , seinem Kollegen aus dem Bayerischen Landtag die Metzgerei Wörlein in Bieswang besucht. Auch Neustadtrat Florian Gallus, Erwin Knoll und Marcus Wurm vom CSU Ortsverband Pappenheim waren mit den beiden Abgeordneten unterwegs.
Bei einem zweistündigen Rundgang durch die Betriebsstätten des Bieswanger Unternehmens stellten Firmenchef Friedrich Wörlein und sein Sohn Fritz ihren hohen Qualitätsanspruch deutlich heraus. Nach außen sichtbar wurde dies erneut durch die jüngste bayernweite Auszeichnung durch den bayerischen Fleischerverband. Dabei wurde das Unternehmen für seine Metzgereiprodukte Fränkische Bratwurst im Bändel (Naturdarm), Bayrischer Leberkäs gebacken, Edelsalami, Bauernschinken geräuchert und Hinterschinken (gekochter Schinken) ausgezeichnet. Überhaupt wird bei dem Gespräch mit Friedrich Wörlein deutlich, dass er persönlich in hohem Maße daran interessiert ist, die Produkte aus seinem Unternehmen einem ständigen Qualitätsvergleich zu unterziehen. Das Imagebeweist, das Engagement der Firma Wörlein als Vertreter des Freistaats bei der Grünen Wochen in Berlin, ein leistungsprämierter Vergleich von Wurstwaren in Neumarkt und viele andere Aktionen bei denen sich das Unternehmen mit anderen Anbietern der Branche misst. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Teilnahme am „Bratwurstgipfel“ in Pegnitz, erklärt Friedrich Wörlein der Besuchergruppe.
Die Metzgerei Wörlein beschäftigt rund 130 Mitarbeiter, wobei großer Wert auf die Qualifizierung des Verkaufspersonals in den 13 Filialgeschäften gelegt wird. „Das ist ein Vorteil für unsere Kunden der uns wichtig ist“ sagt Friedrich Wörlein. Eine Frischgarantie wird durch eine Belieferung der Filialen von der firmeneigenen Fahrzeugflotte zweimal wöchentlich gewährleistet. Eine logistische Herausforderung wenn man bedenkt , dass die Ware im Umkreis von 50 Kilometern ausgeliefert wird. .

Da kannst du Dich gleich erschießen
Als Umwelt- und Gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe hat Martin Kastler auch Sitz und Stimme im Ausschuss für Umwelt und Lebensmittelsicherheit. Eine günstige Gelegenheit für die beiden Metzgermeister Friedrich und Fritz Wörlein ihre Zweifel über die Sinnhaftigkeit mancherlei bürokratischen Hürden anzubringen. „Der Verbraucher hat Anspruch auf gesunde Lebensmittel,“ betont Friedrich Wörlein und hält manche  Vorschriften der EU Lebensmittelverordnung mit Trennung der verschiedenen Arbeitsbereiche durch Hygieneschleusen und eine vollständig Dokumentation auch für berechtigt. Auch der geforderte Befähigungsnachweis zur Ruhigstellung von ImageSchlachttieren habe seine Berechtigung. „Schon bei der Abholung der Tiere im Stall des Landwirts beginnt die Qualität.“ Denn wie der Metzgermeister zu erklären weiß, die Qualität des Fleisches wird bei übermäßig gestressten und beunruhigten Schlachttieren nachteilig beeinflusst. Im Schlachtbetrieb beschäftigt die Firma Wörlein nur ausgebildete Metzger .
Die Ampelregelung für Lebensmittel, darin sind sich der EU Parlamentarier Martin Kastler und Friedrich Wörlein einig, wurde im EU-Parlament zu Recht gestoppt. Vorgesehen war bei dieser Regelung anhand einer Nährwerttabelle, die Lebensmitteln hinsichtlich ihres Gehaltes von Zucker, Salz oder Fett mit roten, gelben oder grünen Punkten zu kennzeichnen. Was diese Regelung für Blüten getrieben hätte, konnte Martin Kastler deutlich machen. Ein naturtrüber, aus gesunden Äpfeln gepresster Apfelsaft wäre bei der Lebensmittelampel wegen seines hohen Zuckergehalts auf Rot gestanden.
„Das ist wie, wenn Du ein rotes Schild an Deinem Haus hast; da kannst du dich gleich erschießen“, ergänzt Friedrich Wörlein dieses Thema.

Im Bereich der Kühlanlagen erfahren die Besucher die vielschichtigen Besonderheiten, die bei der Fleisch- und Wurstherstellung zu berücksichtigen sind. Die Vollkonserven der Firma Wörtlein, die 13 verschiedene Wurst und Fleischspezialitäten enthalten, haben geradezu eine weltweite Verbreitung. Juniorchef Fritz Wörlein weißt darauf hin, dass Dosenware der Firma Wörlein von Norwegen bis nach Angola ausgeliefert wird.
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„Der Mensch lebt nicht von Brot allein - auch Wurst und Schinken muss es sein.“ So steht es im neuen Ladengeschäft geschrieben, das sich an den Lager- und Auslieferungsbereich anschließt. Hier ist die Geschäftsabwicklung mit den Einzelkunden an modernsten Maßstäben ausgerichtet. So kommen  Verkäuferinnen nicht mehr mit Bargeld in Berührung. Die Kunden bezahlen ihren Einkauf an einem Automaten. Die bisherige Testphase für die Bargeldautomaten läuft erfolgreich und es ist bereits ein weiterer Automat für eine weiter Filiale bestellt. Modern eingerichtet ist auch der Küchenbereich, in dem täglich bis zu 200 Mittagessen zubereitet werden, die dann beispielsweise auch in die Filiale in Pappenheim ausgeliefert werden.
Mit der Firma Wörlein hat Martin Kastler den größten Schlachtereibetrieb der Region besucht. Dabei ist er auf  einen Firmenchef getroffen, der in einer entspannten aber sehr kompetenten und sachlichen Art den Finger in die Wunde der bürokratischen Hürden gelegt hat und dem EU-Parlamentarier sicherlich die eine oder andere Anregung mit auf dem Weg nach Brüssel gegeben hat.
 
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