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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Freitag
26.Mai 2017
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Grzega Senior und Junior in der Europa-Woche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von EHP Redaktionsteam   
Donnerstag, 24. April 2014

Image Von allen Wahlen darf die Europa-Wahl als die wichtigste gelten. Die meisten Bereiche des Alltagslebens werden auf europäischer Ebene geregelt. Dabei spielen die EU-Parlamentarier eine wichtige Rolle. Sie entscheiden gemeinsam mit dem jeweiligen Ministerrat über die Annahme und Ablehnung von Gesetzesvorlagen der Europäischen Kommission.
Image Im Europäischen Haus Pappenheim (EHP) gibt es daher eine Reihe von Angeboten zur Europa-Wahl. Nach Beteiligung des EHP am Treuchtlinger Fest der Kulturen mit einem Info-Stand finden in der Europa-Woche selbst zwei Veranstaltungen statt: Am 9. Mai um 19 Uhr bietet EHP-Leiter Joachim Grzega einen satirischen Abend mit dem Titel “Der EU-Lügendetektor: Humorvolle Blicke auf Wahres, Halbwahres und Unwahres über die EU”.
Bereits am 5. Mai um 19:00 Uhr spricht jedoch Grzega senior zum Thema „Ökosozial und gemeinwohlorientiert – wie man die Zukunft Europas für ALLE fair gestaltet“. Günter Grzega hat die Entwicklung unserer Wirtschaft und Gesellschaft auf unterschiedliche Weise kennengelernt und nicht nur in unserem Raum mitgestaltet. Er betrachtet berufliches und ehrenamtliches Engagement als gleichwertige Säulen für funktionierende Demokratien. Deshalb hat er sich selbst dann für seine Heimatstadt Treuchtlingen engagiert, als München während seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender der genossenschaftlichen Sparda-Bank sein beruflicher Mittelpunkt war. Er gründete nicht nur die Sparda-Zweigstelle Treuchtlingen. Als Mitbegründer, langjähriger Vorsitzender und nunmehr Ehren-Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Treuchtlingen hat er einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige technische Einsatzfähigkeit des örtlichen THW geleistet. Auch als aktuell einziges Ehrenmitglied des ESV
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Alternativ-Finanzexperte Günter Grzega
Treuchtlingen 1883 engagiert er sich weiterhin für diesen großen Verein, und zwar als Leiter des Tennisclubs mit einem aktuell weit über die Landkreisgrenzen hinaus anerkannten Konzept für eine nachhaltige Kinder- und Jugendarbeit. Neben dem Ehrenamt ist für Grzega aber auch die Wirtschaftspolitik von entscheidender Bedeutung. Seit etlichen Jahren setzt er sich überparteilich für einen europäischen Ausstieg aus der neoliberalen Wirtschaftsideologie ein. Als Finanzmarkt-Insider und Dialogpartner von Wirtschaftswissenschaftlern in seiner Eigenschaft als Mitglied im Senat der Wirtschaft Deutschland (www.senat-der-wirtschaft.de) und als Vorstandsvorsitzender des Senats-Instituts für gemeinwohlorientierte Politik (IGP) (www.igp-deutschland.de) kennt er die Profit-Maximierungs-Strategien des Neoliberalismus und deren zerstörerischen Auswirkungen für die Gesellschaft. Eine gute gesellschaftliche Zukunft erfordere laut Grzega einen Wechsel zu einem Modell, bei dem alle Beteiligten am Handeln eines Unternehmens eine faire Teilhabe erfahren. Er nennt dies „gemeinwohlorientierte ökosoziale Marktwirtschaft“. Günter Grzega verbindet in seinen Referaten Theorie und Praxis in einer allgemein verständlichen Sprache und bezeichnet die herrschende Profit-Maximierungs-Ideologie als intellektuell naiv, aber eben als gesellschaftlich hoch gefährlich. Eine Marktwirtschaft, die ökologisch, umweltbewusst und für zukünftige Generationen ausgerichtet ist, könne aber nur erreicht werden, wenn zuerst der Neoliberalismus mit demokratischen Mitteln auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen wird. Eingehen wird Grzega auch auf die Entwicklung des Euro sowie das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP-Abkommen). Bei letzteren könne es in Wirtschafts- und Umweltfragen zu einer Entmachtung der parlamentarischer Gremien und unserer unabhängigen Justiz kommen. Dann würden Schiedsgerichte sprechen, aber eben nicht mehr „ im Namen des Volkes“, sondern „im Namen des Geldes“.

 
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