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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Mittwoch
26.Jul 2017
Vom Frankenland zur Waterkant PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Freitag, 11. April 2014

ImageEine Reisegruppe aus Pappenheim besuchte kürzlich den hohen Norden. Der Shantychor Cuxhaven der vor Jahresfrist zu einer Konzertreise in Pappenheim verweilte, hatte zu einem Besuch an der Nordsee eingeladen. Konzert mit dem Shantychor und der Feuerwehrkapelle Langenaltheim war Höhepunkt des 5-tägigen Besuchsprogramms.

 

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Mit zwei Bussen des Extraklasse von Lemmi´s Busreisen, waren eine Reisegruppe aus Pappenheim und die Feuerwehrkapelle Langenaltheim zeitversetzt in den hohen Norden unterwegs. Während bei der Reisegruppe aus Pappenheim 2. Bürgermeister Friedrich Obenöder als politischer Vertreter an Bord war, kam 1. Bürgermeister Uwe Sinn einen Tag später mit dem Bus der Feuerwehrkapelle Langenaltheim angereist.
Domizil der Pappenheimer war das Donners-Hotel in Cuxhaven, direkt hinter dem Nordseedeich, nur einen Steinwurf von der „Alten Liebe“, dem Besucherbalkon an der Weltschifffahrtsstraße, entfernt. Schon am Ankunftstag gab es die erste Begegnung mit dem Cuxhavener Freunden bei der Chorprobe des Shantychors, der am alten Fischereihafen sein Domizil hat.
Im feuerroten Cuxliner gab es am nächsten Tag eine  Stadtrundfahrt zu den markanten Punkten und Sehenswürdigkeiten in Cuxhaven. Dazu gehörte auch das Schoss Ritzebüttel, wo es auch historische Spuren den Pappenheimer gibt. Die Strandpromenaden in Sahlenburg, Duhnen und Döse gehörten zum Programm und natürlich das Steubenhöft, als Terminal für Tausende von Auswanderern nach Amerika.
Abends stand eine Schifffahrt in den Sonnenuntergang auf dem Programm. Zu diesem gut 3stündigen Ausflug auf die Nordsee waren auch die Musikanten, der Feuerwehrkapelle Langenaltheim und die Freunde aus Cuxhaven gekommen. Bei einem köstlichen Fischbuffet konnten die Pappenheimer dann feststellen, dass an der Nordsee auch bei bedecktem Himmel und „kabbelicher“ See eine Fahrt in den Sonnenuntergang sehr unterhaltsam und lustig sein kann. Denn die Sänger und Musikanten, haben das Schiff ganz schön zum Schaukeln gebracht.


Dem Weltnaturerbe Wattenmeer gehörte der dritte Reisetag. Peter Seer, den viele Pappenheimer von der Tulipomania und einigen anderen Veranstaltungen in Pappenheim kannten, stellte in anschaulicher Weise das Wattenmeer vor. Dazu gehörten die Zusammenhänge von Ebbe und Flut genauso wie auch die Erläuterungen des Lebensraumes Wattenmeer im Nationalparkhaus im Dorumer Tief. „Untern Deich“ ging dann die Fahrt zur Erfinder der Krabbenschälmaschine wo die Gäste auch einen Kurzlehrgang im Krabben pulen absolviert haben. Zünftig wurde es dann im Nordseehotel Eymers wo die Langenaltheimer Musikanten nach dem Mittagessen ihre Instrumente auspackten und mit zünftigen Klängen die Gäste begeistert und sich schon mal auf einen großartigen Konzertabend vorbereitet haben. Dieser nämlich fand am Abend in der Cuxhavener Kugelbakehalle, der guten Stube der Stadt Cuxhaven statt. Ein Abend den der Shantychor Cuxhaven als Botschafter der Waterkant und die Feuerwehrkapelle Langenaltheim als musikalische Botschafter aus Franken gemeinsam gestaltet haben. Nach dem gemeinsamen Finale gab es stehende Ovationen in der von gut 600 Gästen besuchten Konzerthalle. Präsentiert hat sich in der Kugelbakehalle auch die Stadt Pappenheim als Tourismusort im Altmühltal. Das Informationsmaterial fand sehr interessierte Abnehmer und hat auch dazu beigetragen, den Namen Pappenheim als Stadt und Tourismusort bekannt zu machen.


Einen Besuch der Seestadt Bremerhaven gab es am vierten Reisetag. Dabei wurde mit dem Auswandererhaus eines der beindruckendsten Museen besucht. In Wort, Ton, Bild und plastischen Szenendarstellungen ist die Ausreise nach Amerika dargestellt. In einem Informationszentrum hat konnten dann auch einige aus der Pappenheim - Langenaltheimer Reisegruppe in den Informationscomputern tatsächlich z. B. die Namen ihrer Angehörigen finden, die über Bremerhaven nach Amerika ausgewandert sind. Nach der Fahrt mit dem Hafenbus, der die Besucher in die sonst nicht zugänglichen Bereiche des im Kfz- und Containerhafens bringt, trat die Feuerwehrkapelle Langenaltheim die Heimreise an.


Am Morgen des letzten Reisetages führte Renate Prusakow ihre Reisegruppe noch nach Stade auf die Spuren der Pappenheimer. Dort waren „Die Pappenheimer“ bestens bekannt. „Aber loben kann ich sie natürlich dafür nicht“ sagte die Reiseleitern, denn die Kürassiere um den Reitergeneral Gottfried Heinrich zu Pappenheim, haben im Dreißigjährigen Krieg in Stade recht gewütet und nach den historischen Unterlagen Teile der Stadt in Brand gesteckt. Gleichwohl hat man sich in Stade über den Besuch Pappenheimer am heutigen Tage gefreut und sich von der Friedfertigkeit der Pappenheimer Reisegruppe um Renate Prusakow überzeugen können. 

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