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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Samstag
22.Jul 2017
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Leserbrief zur Kommunalwahl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Martin Hajek   
Donnerstag, 20. März 2014

ImageMartin Hajek aus Bieswang hat uns einen Leserbrief zukommen lassen. In diesem Brief analysiert Martin Hajek die Kommunalwahl 2014 in Pappenheim und stellt seine Sicht der Dinge dar.

 

CSU – PAPPENHEIM - Ein Ortsverband hat sich selbst demontiert!
-    Eine Analyse der Kommunalwahl 2014 -

Nun ist die Schlacht, sprich die Kommunalwahl, geschlagen. Die Ergebnisse sprechen für sich,
bzw. gegen den CSU Ortsverband und in personam contra Friedrich Obernöder.

Vergleicht man die Ergebnisse 2008 und 2014 zeigt sich eine desaströse Bilanz für die CSU.
Schaut man sich die Stadtratswahl in Pappenheim an ist die Bilanz katastrophal. Kam die CSU 2008 mit all ihren Kandidaten noch auf rund 13.400 Stimmen, waren dies 2014 nur noch ca. 8.300 Stimmen. In Prozent ist dies ein Absinken von 40,3 % auf gerade mal 26 %.
Meiner Meinung nach ein vernichtendes Ergebnis für den CSU - Vorsitzenden.

Auch die Zahlen für die Kreistagswahlen im Stimmbezirk Pappenheim sprechen die gleiche Sprache. Auch hier schafften es die CSU – Granden nur auf knapp 30 % gegenüber 2008 mit mehr als 39 %. Dies lag sicherlich nicht an den Kreistagskandidaten der CSU, da diese im Landkreis auf mehr als 44 % kamen. Dies sind eindeutig Auswirkungen der verfehlten Politik eines CSU – Ortsverbandes unter Führung von Friedrich Obernöder und seinem Sohn, dem gescheiterten Bürgermeisterkandidaten.

Aus meiner Sicht stellt sich die Frage, wie man als eigentlich erfahrener Kommunalpolitiker und langjähriger 2. Bürgermeister solche Fehlentscheidungen treffen kann, wie diese im Wahlkampf getroffen worden sind. Auch ist es für mich unverständlich, warum ein derart abgestrafter Vorsitzender dieser Partei nicht nach der Wahl seine Ämter zur Verfügung stellt. Ein Mann der mit seiner Politik derart scheitert, hat aus meiner Sicht nichts mehr in einem politischen Amt in der Kommune verloren.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass Friedrich Obernöder der Sargnagel des Ortsverbands und der Stadtratsfraktion ist. Deswegen sollte er, wenn er einen Funken Verantwortung für seine Partei bzw. das konservative Lager im Leibe hat, seine Ämter niederlegen und einer Reform an Haupt und Gliedern nicht im Wege stehen. Aufgrund seiner Fehlleistungen kann heute ein sicherlich nicht immer erfolgreicher Altbürgermeister wie Peter Kraus jubeln „der Süden ist rot“. Aus meiner Sicht ist der Süden sprich Pappenheim nicht rot, sondern  Obernöder und Sohn geschädigt!

Mir bleibt für die oben dargestellten Fehlleistungen nur der berühmte Ausspruch:

Das können Sie also auch nicht!

Deswegen mein Aufruf an Herrn Obernöder: Zurücktreten und neue Leute ans Ruder!

 

Martin Hajek, Bieswang
Diplom Staatswissenschaftler

Wir weisen darauf hin, dass Leserbriefe die Meinung des Verfassers darstellen
und nicht eine Stellungnahme des PAPPENHEIMER SKRIBENTEN sind.

 






 
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