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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Montag
24.Apr 2017
Mut und Zivilcourage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Karlheinz Rummel   
Dienstag, 2. April 2013

Image Zu  unserem Artikel vom 07.März 2013 mit dem Titel „Prügelorgie in der Schützenstraße“ hat ein betroffener Pappenheimer einen Leserbrief verfasst, den wir nachfolgend veröffentlichen. Der Betroffene legt Wert auf eine Richtigstellung, weil nachträglich – wie er schreibt - „die Tatsachen verdreht werden“.

Da ich in den letzten Tagen von verschiedenen Bürgern auf den Vorfall vom 06.03.2012.gegen 15.15 Uhr in der Schützenstraße gegenüber der katholischen Kirche angesprochen wurde und offensichtlich die Tatsachen verdreht werden, möchte ich dazu Stellung nehmen.

130402_leserbrief-rummel-02.jpgEs herrscht bei einigen Leuten die Meinung, dass die Verletzungen die ich bei dem Vorfall davontrug in einer direkten Auseinandersetzung mit dem 31 jährigen zugefügt wurden. Dies entnehme ich aus Äußerungen wie: „Dass dich der so fertig hat machen können“ und ähnlichem.
Richtig ist, dass ich mich auf dem Heimweg vom Bahnhof Pappenheim mit dem Rad befand. Auf Höhe der katholischen Kirche sah ich wie eine männliche Person auf eine Frau, die zusammengekauert an der Hauswand lehnte, mit Fäusten einschlug. Ich bemerkte nun, dass es sich bei der angegriffenen Person um eine mir bekannte Pappenheimerin handelte.
Ich hielt an und stieg vom Fahrrad um der Pappenheimerin zu helfen. Der Täter lies sofort von ihr ab und ging auf mich los. Ich hatte eine Tasche umhängen und war in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ich konnte mit meiner linken Hand einen Schlag gegen meinen Kopf abwehren, wobei ich mir meinen linken Daumen auskugelte. Durch meine folgenden Aktivitäten zog ich mir eine Schulterverletzung zu.
Letztlich waren 4 Polizeibeamte notwendig um den aggressiven Störer zu bändigen und zu fixieren.
Ich habe hier nicht nur aus dienstlicher Pflicht heraus gehandelt, sondern in erster Linie als Mensch. Ich bin der Meinung, dass man Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen hat. Dass dazu auch eine Portion Zivilcourage gehört ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Leute die der genannten Pappenheimerin und mir hätten helfen können taten dies leider nicht. So wurde dieser Vorfall von verschieden Personen die vor der nahegelegenen Gaststätte standen  beobachtet. Aber keiner hatte den  Mut und die Zivilcourage den Angegriffenen Hilfe zu leisten.
Respekt vor einer mir unbekannten Frau und einem Mann, der meines Wissens Fahrlehrer ist und in Pappenheim wohnt. Diese beiden versuchten verbal den Täter zu beruhigen und wurden selbst von diesem angegriffen und geschlagen.
Ich würde jedenfalls wieder so handeln auch wenn ich wissen würde, dass ich mich dabei verletze.
Dies war ich in dieser Situation der Pappenheimerin schuldig.
Ich hoffe dass die Tatsachenverdrehungen und Spekulationen in der Pappenheimer Gerüchteküche über den Hergang nun beendet sind


Karlheinz Rummel

Pappenheim


 
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