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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Freitag
24.Nov 2017
SEK Gebiet wurde festgelegt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Dienstag, 19. Februar 2013

ImageDer Stadtrat der Stadt Pappenheim hat jetzt in einer öffentlichen Sitzung über die genauen Grenzen des SEK-Gebietes in der Pappenheimer Innenstadt beschlossen. Zwei Bauabschnitte sollen nun jeweils mit einer Bauphase von einem Jahr abgeschlossen werden. Stadtrat Gronauer fordert ständige Information der Anlieger.
Image  Wie Bürgermeister Uwe Sinn in öffentlicher Sitzung des Pappenheimer Stadtrates erklärte, sei es für die Planungen im Zusammenhang mit dem Städtebaulichen Entwicklungskonzept (SEK) erforderlich, dass der Stadtrat der Stadt Pappenheim einen Beschluss über die genauen Grenzen des SEK-Bereichs fasst. Der Bereich des SEK-Sanierungsgebietes ist aus der nebenstehenden Karte zu entnehmen.

 

Demnach beginnt das SEK-Sanierungsgebiet im Süden am Zebrastreifen in der Deisingerstraße und endet im Norden mit dem Abschluss der Altmühlbrücke. Das Gebiet schließt den gesamten Marktplatz ein und auch einen Teil der Graf-Carl-Straße bis zur Einmündung der Stadtvogteigasse. In diesem Bereich wurden die ursprünglichen Planungen in der Sitzung aufgrund eines Hinweises der Verwaltung geändert. Ursprünglich war vorgesehen (siehe Bild mit blauem Rahmen), nur den westlichen Teil der Graf-Carl- Straße zum Sanierungsgebiet zu erklären, wobei die Grenze in der Fahrbahnmitte verlaufen sollte. Diese Teilung führe insbesondere im Hinblick auf die Abrechnung beim Austausch der Versorgungsleitungen und auch bei der Abrechnung im Rahmen der Straßenausbaubeitragssatzung zu einer unübersichtlichen Situation die unpraktikabel ist.
ImageDer Stadtrat folgte letztlich dem Vorschlag der Verwaltung, im nördlichen Bereich der Craf-Carl-Straße die gesamte Straßenbreite in das Sanierungsgebiet aufzunehmen.
Nicht aufgenommen in das Sanierungsgebiet sind die  Herrenschmied- und die Stadtvogteigasse. Neu ist für Außenstehende, dass das Anwesen Deisingerstraße 15 mit dem „Lämmermannhaus“ nicht mehr Teil der Planungen im SEK-Sanierungsgebiet ist. (Hierzu wird gesondert berichtet). Auch die Zufahrt neben dem Lämmermannhaus ist nicht Teil des Sanierungsgebietes. Eingeschlossen in das Sanierungsgebiet sind die Plätze zwischen dem Jugendzentrum und dem Anwesen Held, sowie die Freifläche zwischen dem Gästehaus Engeler und dem Anwesen Gampl.

Das gesamte Sanierungsgebiet ist mit dem Bereich Deisingerstraße und dem Bereich Marktplatz in zwei Bauabschnitte geteilt, was Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzender Gerhard Gronauer sehr befürwortete. Gronauer forderte auch dazu auf, die betroffenen Anwohner ständig über den fortlaufenden Sachstand zu unterrichten. Er wies deutlich darauf hin, dass diesbezüglich in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden. „Da gab es dann ein böses Erwachen“ stellte Gronauer in seinem Beitrag fest. Insbesondere sei es wichtig, sofort wenn die Kosten bekannt sind auf die Bürger zuzugehen und sie umfassend zu informieren. Wegen des Kostenteils der Anlieger „gibt es die tollsten Gerüchte“ stellte Gronauer fest, die schnell durch konkrete Aussagen ersetzt werden sollten.
Auch Stadtrat und dritter Bürgermeister Harald Marowsky (FW) betonte dass es wichtig sei, die Leute mitzunehmen.
Zweiter Bürgermeister und CSU-Fraktionsvorsitzender Friedrich Obernöder fragte nach, ob die künftigen Abrechnungsgebiete mit denen der jetzigen Sanierungsgebiete identisch seien. Er könne sich vorstellen, die Abrechnungseinheiten in kleinere Einheiten zu teilen.   
Auch Stadtrat und FW-Fraktionsvorsitzender Walter Otters meinte, man solle auch die Umsetzungs- und Bauphase in mehreren Teilabschnitten im Auge behalten.

Dies ist aber nach den bisherigen Planungen nicht und offenbar auch nicht vorgesehen. Wie Amtsleiter Stefan Eberle dem Stadtrat erklärte, dürfe nach den Vorgaben des Landratsamtes die Deisingerstraße maximal einen Sommer lang gesperrt werden.  
Bürgermeister Uwe Sinn bestätigte dies und ergänzte, dass man auch die Interessen der Gewerbetreibenden im Auge behalten wolle. „Wir wollen mit der Werbgemeinschaft ein Konzept ausarbeiten, wie die Sache möglichst verträglich gemacht werden kann“ erklärte Sinn.
Zum zeitlichen Ablauf erläuterte der Bürgermeister, dass man in nächster Zeit die Feinplanung des beauftragten Architekturbüros erwarte, dieser Planung muss dann der Landkreis und der Pappenheimer Stadtrat zustimmen „Ende des Jahres werden wir erste Zahlen bekommen – so ist es im zeitlichen Plan“ erklärte Bürgermeister Sinn.
 
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