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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Sonntag
17.Dez 2017
Keine leichte Wahl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klaus-Michael Neumann   
Montag, 14. November 2011

ImageNachfolgend veröffentlichen wir einen Leserbrief von Klaus-Michael Neumann aus Weißenburg zur Landratswahl am 20.11.2011.
Keine leichte Wahl.
 
Die Karten sind gemischt. Die Kandidaten für die Landratswahl haben sich positioniert und ihre Standpunkte klargemacht. Genaues hinsehen ist also angebracht.
Vier Kandidaten – ein breites Spektrum:
Eine engagierte Juristin und Kämpferin für moderne Frauen und guten Ideen.
Ein integerer, pflichtbewusster Beamter mit wirtschaftlichem Verständnis.
Ein fleißiger Arbeiter mit guten Verbindungen zum politischen Establishment.
Ein erfahrener Kommunalpolitiker mit Bürgernähe und wirtschaftlichem Studium.
Natürlich haben alle vier noch mehr zu bieten. Wir haben Glück, dass sich diese Frauen und Männer für unser Wohl einsetzen. Dass sie unterwegs sind, arbeiten, sich engagieren, jeder an dem Platz an dem sie am meisten bewirken können.
Eine schwere Entscheidung für uns Wähler. Jeder von uns Bürgern sollte deshalb darauf sehen, was für ihn persönlich wichtig ist. Welcher Kandidat/in bildet meine eigenen Wünsche  und Vorstellungen am besten ab?
Wollen wir jemand der neue Wege geht? Der sich auch nicht scheut gegen bestehenden Unsinn anzugehen, wie zum Beispiel gegen die Atomkraft und dafür viele Bürger gewinnt und einbezieht? Jemand, der auch vom Alter her  in der Lage ist diese Wege über 2 oder sogar 3 Wahlperioden (18 Jahre!) konsequent aufzuzeigen und zu gehen? Oder lieber jemanden der das verwalten will was sein Vorgänger vielleicht noch hätte tun wollen?

Wollen wir einen Landrat/in der sich in den Mittelpunkt stellt und den Eindruck vermittelt ohne ihn stehen alle Räder still? Oder sollten wir uns von Ideen zum Mitmachen anstecken und motivieren lassen, mit vielen Anderen zusammen etwas zum Vorankommen unserer Heimat beizutragen? Sind Sie bereit weiterhin nur nach München zu schauen und auf gnädige Zuwendungen zu hoffen wie seit 50 Jahren? Am Katzentischchen sitzend darauf zu warten, dass der starke Mann alles richtet – wollen Sie das?
Wollen sie sich nur auf den Einen verlassen, der es unter gewaltigem Presserummel vor einigen Jahren gewagt hat, sich einmal gegen seinen eigenen, allmächtigen bayrischen Ministerpräsidenten zu stellen? Den Besten den seine Partei im Landkreis noch zu bieten hat. Vielleicht aber auch die einzige Option seiner Partei, weil er die Jüngeren die hineinwachsen hätten können, verhindert, zumindest aber nicht gefördert hat.
Aber was passiert eigentlich, wenn die alten Beziehungen nicht mehr tragen, weil sich vielleicht auch in Bayern die Machtverhältnisse verändern in 2 Jahren? Was bleibt dann?
Dann ist vielleicht kein direkt gewählter Abgeordneter mehr aus unserem Landkreis in München, weil der Ehemalige ja auf einem anderen Stuhl seinem Ruhestand entgegenstrebt.
Was bleibt dann? Was wird dann? Was ist dann mit den guten Beziehungen nach München?
Mir wäre dann an der Spitze unseres Landkreises jemand lieber der seine eigenen Ideen noch über viele Jahre weiterführen kann, alle Bürger einbindet und die politischen Kräfte im Kreistag hinter sich sammelt,  für eine sichere Zukunft.

Klaus-Michael Neumann
Weißenburg

Hinweis:
Leserbriefe geben die Meinung des genannten Verfassers wieder
und sind nicht eine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 
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