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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Freitag
27.Jan 2012
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So stelle ich mir Afrika vor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Montag, 3. Mai 2010

ImageEine ganz besondere Ausstellung wurde am Sonntag im Museum an der Stadtmühle unter großer Besucherbeteiligung eröffnet. Sabine Dorner und ihr Team zeigen bis zum Pfingstmontag Bilder  und Fotos von Kindern aus Neudorf und Monrovia. Trommelgruppe Klak verbreitet heitere Stimmung. 

 

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Rund 70 Gäste haben sich am ersten Maisonntag im Pappenheimer Museum an der Stadtmühle eingefunden um dabei zu sein, wenn die Ausstellung ganz besonderer Bilder eröffnet wird. Als Hausherr begrüßte Bürgermeister Uwe Sinn neben der Ausstellungsleiterin Sabine Dorner auch Richard Pöschl den ersten Vorsitzenden des Vereins Kinder Afrikas e.V. ganz besonders. Den Stadtrat, dessen Fahne von Stadtrat Manfred Kreißl und der Kulturreferentin Christa Seuberth hochgehalten wurde, begrüßte Sinn genauso, wie auch seinen Amtskollegen Alfred Maderer aus Langenaltheim und die Langenaltheimer Trommlergruppe „Klak“. Diese junge Musikergruppe aus der Langenaltheimer Musikwerkstatt die von Petra Thale angeleitet wird, hat mit Trommelrhythmus und melodischen Gesängen zur Eröffnungsfeier einen Hauch von afrikanischer Musikkultur in das Pappenheim Museum getragen.

Als Besonderheit der Ausstellung unterstrich Sinn die Idee an einem Gemälde Kinder aus Neudorf und Liberia gleichermaßen arbeiten zu lassen. Dabei seien eindrucksvolle Bilder entstanden, die uns interessante Einblicke in die Gedankenwelt der Kinder hier und in Afrika vermitteln.
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Neudorfer Künstlerinnen und Künstler
Die Kinder im afrikanischen Staat Liberia sind die Hauptleitragenden bei der Bewältigung des Bürgerkriegesfolgen. Sie sind die schwächsten Opfer von  Leid, Hunger und Not. Die Bilderaktion die heute Gegenstand der Ausstellung ist, so erklärte Sinn, habe den Kindern in Afrika gezeigt, dass gleichaltrige Kinder an sie denken und dass sie nicht alleingelassen werden. Da ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, reichen sich die Kinder hier und in Afrika im übertragenen Sinne die Hand.
Gleiches betonte auch Kulturreferentin Christa Seuberth in ihrem Grußwort. Sie wünsche sich, dass die Menschen sich mehr künstlerisch betätigen und weniger Kriege zu führen.
Den Verein „Kinder Afrikas e.V.“ stellte 1. Vorsitzender Richard Pöschl aus München vor. Er berichtete von einem Land in dem bis vor 7 Jahren der Bürgerkrieg tobte. Sein Verein setzt sich seit 2008 dafür ein, dass Kinder in Liberia durch Schulbildung eine Perspektive geboten wird. Jeder Hilfe zählt, betonte Pöschl, damit aus Hilfe Hoffnung entstehen kann.

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Veranstalterin Sabine Dorner
Sabine Dorner stellte zunächst die 25 jungen Künstlerinnen und Künstler im Alter von 3-13 Jahren aus Neudorf vor, von denen die erste Hälfte der Bilder gemalt worden war. Für die Kinder Afrikas haben gemalt:
Tobias Auernhammer, Patricia Dorner, Carlo Enser, Laura Fellner, Johanna und Lorenz Grimm, Lena und Niko Gruber, Stefan, Tina und Jenny Hoyer,  Laura und Eva Kieninger, Verena und Tobias Kirchdorfer, Christoph und Yvonne Krämer, Jan Pfahler, Antonia Sattler, Martina Schmoll, Max und Lukas Störzer, Julia, Anika und Carina Veitengruber.

Sabine Dorner bedankte sich bei ihrem  Mitarbeiterstab und bei der Stadt Pappenheim, dem Kunst- und Kulturverein,  der Sparkasse Pappenheim, sowie bei den Firmen Rainer Dengler Neudorf, der Buchhandlung Meyer Weißenburg, und der Firma Hama, die die Bilderrahmen spendierte. Bei ihrem Bericht über ihre Reise nach Liberia berichtete Sabine Dorner von den Lebensumständen der Kinder dort, von den Ernährung und ihren selbstgebauten Spielsachen.

Ausgestellt sind in drei Räumen des Museums an der Stadtmühle neben den 25 Bildern die in der Gemeinschaftsaktion der Kinder aus Neudorf und Monrovia entstanden sind auch viele Fotos aus dem Alltagsleben, dem Schulleben und aus dem Unterricht der Schulen die mit der Hilfe des Vereins „Inder Afrikas e.V. „ aufgebaut worden sind.
Beigetragen zu dieser Ausstellung hat auch Frau Colette Jakob aus Göhren, die ihre persönliche Erinnerungsstücke aus Westafrika zur Ausstellung beigesteuert hat.
Man kann es nur wärmstens empfehlen, diese Bilderausstellung zu besuchen. Halten Sie inne vor den Bildern der Kinder. Und auch Sie werden Botschaften in den Kunstwerken der Kleinen Künstler finden, die tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Kinder hier und dort zulässt.
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Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte

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Alltag in Monrovia
 

 
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