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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Dienstag
17.Okt 2017
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Zum Leserbrief von Gerd Leinweber PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Anton Schindler   
Samstag, 22. April 2006

Hiermit möchte ich Stellung zu den Vorwürfen des Herrn Leinweber nehmen. [angsprochenen Leserbrief finden Sie hier..] Inwieweit Herr Leinweber aus dem Bericht des Skribenten Kritik an der Veranstaltung des Gauklerfestes aus dem vorherigen Jahr herauslesen konnte, ist mir nach mehrmaligen Lesen des Protokolls der CSU-Jahreshauptversammlung schleierhaft.
Aber nachdem Herr Leinweber sich berufen fühlt darüber einen Leserbrief zu schreiben, werde ich sachlich darauf antworten.
Es ist eine absolute Lüge, dass ich mich persönlich negativ über dieses Fest – ich betone über die Idee eines derartigen Festes – geäußert habe. Ich habe lediglich auf sachlicher Ebene Kritik an einem Punkt der Organisation dieses Festes geübt.
Diese auf diesem Weg zu wiederholen widerstrebt mir sehr, da es kein gutes Licht auf die Zusammenarbeit und die eingeforderte Solidarität innerhalb der Werbegemeinschaft wirft und sich deshalb jetzt viele Leser wundern werden. Dennoch werde ich jetzt näher darauf eingehen.
Meiner Meinung nach sollten wir Geschäftsleute bei solchen Veranstaltungen besonders darauf achten, dass wir selbst keine Schwarzarbeit betreiben und zwar deswegen nicht, weil in der Werbegemeinschaft, jedenfalls zu meiner Vorstandszeit, sämtliche Metzgereien, Bäckereien und Gastronomen Mitglieder waren, die man leicht hätte beauftragen können das Catering bei solchen Veranstaltungen zu übernehmen. Aber nein, man begnügte sich nicht damit diese Firmen auszusparen, man ging sogar soweit, dass man die benötigten Esswaren auch noch bei Nicht Mitgliedern außerhalb von Pappenheim besorgte. Diese Kritik habe ich zwar geäußert, aber nicht auf der CSU-Jahreshauptversammlung, sondern auf der internen Versammlung der Werbegemeinschaft Pappenheim.
Auch der zweite Vorwurf, den Herr Leinweber anbringt, lässt sich auf einen Angriff auf meine Person bzw. auf meine Arbeit in der Funktion des Werbegemeinschaftsvorsitzenden reduzieren.
So sind seine Äußerungen zu der Veranstaltung „Kino unter Sternenhimmel“ im Jahre 2000 unsachlich und können so nicht stehen bleiben. Fakt ist, dass es sich hierbei um eine 6-wöchige Werbemaßnahme für die Stadt Pappenheim und seine Geschäfte gehandelt hatte. Zu diesem Zweck wurden Interviews mit dem Grafen von und zu Eggloffstein, dem Bürgermeister Krauß und mit mir selbst in der Funktion des Vorstandssprechers der Werbegemeinschaft geführt.
Das besondere an dieser Werbemaßnahme in erster Linie war die Verlängerung der Öffnungszeiten der Geschäfte. Als Zugabe gab es daraufhin die Möglichkeit durch einen Film im Freiluftkino den Einkaufsabend ausklingen zu lassen. Auch hier wurde für die Geschäfte zusätzlich im Vor- und Nachspann durch Anzeigen sämtlicher Firmen der Werbegemeinschaft, zur damaligen Zeit insgesamt 87 Stück, geworben. Zu den „horrenden Kosten“ der Mitglieder bleibt zu sagen, dass für die Werbemaßnahme pro Mitglied 30,00 DM verrechnet wurde. Der fehlende Betrag wurde durch Sponsoren ausgeglichen.
Meine Abwesenheit an dem Gauklerfest 2005 lässt sich dadurch begründen, dass ich mich in Vorbereitung auf eine ärztliche Untersuchung befand, die es mir nicht möglich machte, das Haus zu verlassen.
Zu dem Vorwurf, dass ich nicht gemeinschaftsfähig wäre, kann ich nur schmunzeln, da ich mich auf der CSU-Jahreshauptversammlung dafür stark gemacht habe die Werbegemeinschaft bestmöglich zu unterstützen. Dies wurde allerdings im Bericht des Pappenheimer Skribenten nicht erwähnt.
Es hat mich eigentlich sehr enttäuscht, dass Herr Leinweber, den ich bereits seit Jahren kenne, nicht den direkten Weg zu mir genommen hat, weil ich es für absolut unnötig halte, diese Dinge in die Öffentlichkeit zu tragen.
Zu ihrer Information Herr Leinweber, ein Vorstand der Werbegemeinschaft Pappenheim hat sich bei mir entschuldigt


Anton Schindler

Alle veröffentlichten Leserbriefe sind Darstellungen des Verfassers und keine Stellungnahme des Pappenheimer Skribenten.

 
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