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Der Skribent - Aktuelles aus Pappenheim

Montag
27.Mr 2017
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Marktchance Altmühltaler Lamm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pappenheimer Skribent   
Montag, 12. Mai 2008

ImageWieder stellte sich das Schäferfest in Übermatzhofen als eine Leistungsschau des Landschaftspflegeverbandes Mittelfranken dar. Veranstaltungsort mitten im Projektgebiet. Regionale Identität durch Altmühltaler Lamm.
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Mitten im Projektgebiet des Verbundsystems für Trockenbiotope im hiesigen Landkreis liegen die Höhen um Übermatzhofen. Ein besonders idyllischer Fleck ist das Gebiet rund um das Sportgelände des Sportvereins Übermatzhofen.
„Ein Idealer Ort für das Schäferfest“, meint Stefanie Haacke, die Projektleiterin des Landschaftspflegeverbandes Mittelfranken, die sich freut, dass schon am Morgen zum Gottesdienst so viele Besucher gekommen sind.
Die Eröffnungsrede kam 1. Bürgermeister Uwe Sinn zu, der den Schirmherrn Landrat Franz Xaver Uhl, sowie die Bürgermeister Manfred Schneider aus Solnhofen, Richard Mittl aus Mörnsheim und Alfred Maderer aus Langenaltheim begrüßen konnte. Letzterer war nicht nur als Bürgermeister, sondern auch noch als Kapellmeister beim Schäferfest in Übermatzhofen. Auch der Weißenburger Stadtrat Uwe Döbler, sowie Sybille Tschunko, die Geschäftsführerin des Mittelfränkischen Landschaftspflegeverbandes und Martin Bengel Chef der Sparkasse Pappenheim waren gekommen.
Als Fachmann für den Fremdenverkehr hob Sinn hervor, dass man für die Gäste, die ihre schönsten Wochen des Jahres in unserer Urlaubsregion verbringen wollen, ein klares und freundliches Gesicht in Sachen Tourismusangebot brauche. Dabei seien der Verbund von Landschaft und Küche mit der Vielfalt unserer Landschaftlichen Schönheiten und dem Qualitätsmerkmal des Altmühltaler Lamms eine Marktchance die Sinn mit den Produkten der Regionen Parma, Camembert, und Champagne verglich.
Image„Die Qualität des Altmühltaler Lamms ist auf dem Essentisch spürbar“ beteuerte Sinn und es sei ein Produkt mit regionaler Identität, das die vielen Feriengäste unserer Region mehr und mehr zu schätzen wissen. „Klasse statt Masse“ ist die Devise, die eine transparente Produktionskette vom Acker bis zum Essensteller aufweisen könne.
So lobte Bürgermeister Uwe Sinn die Initiative des Landschaftspflegeverbandes in Übermatzhofen eine Veranstaltung auszurichten, die in Zusammenarbeit mit dem Sportverein Übermatzhofen und der Unterstützung des Landkreises Weißenburg Gunzenhausen wieder zahlreiche hochklassige Anbieter aus der Region zum Mitmachen begeistern konnten. Dazu gehören die Essens- und Getränkestationen des Sportvereins Übermatzhofen genauso wie die Kunst- und Handwerksstände. Natürlich war auch der Landschaftspflegeverband mit einem umfangreichen Informationsstand vertreten, bei dem sich Jung und Alt über seine Projekte und Arbeiten informieren konnten.

„Die Landschaftsvielfalt unserer Region gehört zu den einzigartigsten in Ganz Europa“, wusste Schirmherr und Landrat Franz Xaver Uhl auszuführen. Dabei hob er die Weideschäferei als einen Garanten für den Erhalt dieser Landschaftsvielfalt hervor. Verbuschung und Verwaldung würden dem Reiz und der Vielfalt von Flora und Fauna in unserer Landschaft bald ein Ende gesetzt haben, wenn man die Beweidung mit Schafen nicht regelmäßig durchführen würde. Hauptsächlich durch diese Beweidung sei sichergestellt, dass das Verbundsystem der Trockenbiotope weiterhin die erfolgreichste Regionalinitiative Deutschlands bleiben kann.
ImageAber auch die Möglichkeit zu Optimierung müsse man stets im Auge behalten. Gerade das Lammfleisch biete die Möglichkeit einer noch vielfältigeren Angebotspalette.
Probleme sieht Landrat Uhl auf die Schäfer als Selbstvermarkter aus Brüssel zukommen. Die EU-Bürokratie verlange immer mehr Auflagen bei der Selbstvermarktung, die sich kleinere Schäfereibetreibe nicht mehr leisten können. diesbezüglich sei die Politik gefordert und Uhl sagte die in seiner macht stehende Hilfe zu.

Nach dem offiziellen Teil gab es ein buntes Treiben auf dem Schäferfest in Übermatzhofen. Das Bauernhofeis aus Bieswang, die vom SV Übermatzhofen angebotenen Lammprodukte dürften wohl der Renner unter dem vielfältigen Angebot gewesen sein. Obwohl man auch hochwertige Schnäpse und Liköre bekommen konnte. Das Angebot reichte auch vom Modeschmuck über Schaffellprodukte und Bekleidung aus Loden und Schafwolle.
Natürlich konnte man auch einen Schäfer bei Schafe hüten beobachten und die Hütehunde bei der Arbeit beobachten. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit sich beim Schäfer selbst über seine Tätigkeit zu informieren.

 
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