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Geschrieben von Pappenheimer Skribent
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Sonntag, 13. November 2005 |
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Der Ort Pappenheim
Die Höhen um Pappenheim waren schon 400 v. Chr. von den Kelten bevölkert, die ihre Spuren auf dem heutigen Burgberg, dem Weinberg und vor allem auf der alten Bürg, einem Bergrücken, westlich Pappenheim hinterlassen haben. Aus jener Zeit stammt auch der Name des Flusses Altmühl, der Alcmona genannt wurde, was soviel wie der stille, der heilige Fluss bedeutet.
Die Römer, hatten in Weißenburg ihr Kastell. In Pappenheim deuten die bei Osterdorf Richtung Göhren und Bieswang verlaufende Römerstraße und der Steinbrunnen bei Osterdorf auf die Römer hin.
Um das Jahr 500 erobern die Franken den Altmühlraum und ein Edeling mit dem Namen Papo (der in der Schlacht glänzende) erbaut auf einem Felsvorsprung über der Altmühlschleife das Heim der Papo, woraus sich der im Lafe der Jahrhunderte aus den verschiedensten Namensformen der Name Pappenheim entwickelt hat.
Um 700 hatte sich Pappenheim zu einem Besitztum entwickelt, zu dem eine ganze Reihe von umliegenden und auch weiter entfernten Ansiedlungen gehörte. Auf dem Besitztum Pappeheim, das dem Franken Germunt gehört, entsteht ein Königshof. (Heute der Gasthof zum Grünen Baum).
Die Pappenheimer Güter vererbt der FrankeGermunt seiner Tochter Reginsind, deren Ehemann ein Graf aus der heutigen Schweiz ist. So ist es auch erklärlich, dass Frau Reginsind nach dem Tode ihres Mannes die Pappenheimer Besitzungen dem Kloster St. Gallen stiftet. In der Schenkungsurkunde vom 12. November 802 wird Pappenheim erstmals urkundlich erwähnt.
Unter der Herrschaft der Mönche aus St. Gallen entsteht aus einer kleinen Turmkapelle ein Kirchlein, der Ursprung der heutigen Galluskirche. Es beginnt die Besiedelung im Umfeld der Kirche im Bereich der noch heute bestehenden Brunnmühle.
Etwa 100 Jahre nach der Schenkung tauscht der letzte Karolingerkönig Ludwig das Kind die Pappenheimer Güter wieder gegen andere Besitzungen ein. Meginwart, ein Graf aus dem Geschlecht der Lechsgmünder wird nun Herr der Pappenheimer Besitzungen.
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